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Archiv für August, 2011

Google+: Keine Nicknames

31. August 2011 Keine Kommentare
Google by fotopedia Yodel Anecdotal1 Google+: Keine Nicknames

cc by fotopedia/ Yodel Anecdotal

In den vergangenen Wochen hat das neue soziale Netzwerk von Google bereits für einigen Wirbel gesorgt. Während die einen ganz begeistert von dem Dienst sind, hagelt es von der anderen Seite wie immer auch Kritik. Unter anderem sorgte die Namenspolitik bei Google+ für etliche Diskussionen.

Anders als bei Facebook und Co. gestattet es Google+ nämlich nicht, wenn User sich unter einem Nickname anmelden. Der richtige Name muss genannt werden. Man wolle User dadurch bewusst vor falschen Identitäten schützen und so für mehr Transparenz sorgen. Personen des öffentlichen Lebens können zudem ihr Profil bestätigen lassen, so dass man weiß, dass man es auch mit der echten Person zu tun hat.

DatenschĂĽtzer sehen darin ein groĂźes Problem, da so Behörden und Gesetzesvertreter einfach die persönlichen Daten einer Person im Netz suchen können. Inzwischen hat sich Google zu den VorwĂĽrfen selbst geäuĂźert: Die Verwendung der echten Namen sei ein klarer Bestandteil des Konzepts. Man zwinge niemanden sich bei Google+ anzumelden und Kritiker sollten es einfach lassen. Politisch verfolgte Menschen sollten sich zudem ebenfalls nicht anmelden. Na dann…

M-Disc: Daten bis zu 1.000 Jahren speichern

26. August 2011 Keine Kommentare

Aktuell können wir alle immer wieder feststellen, dass Datenträger wie die DVD langsam aber sicher von digitalen Speichermedien abgelöst werden. Immer mehr speichern ihre Musik, Dateien und Co. direkt auf der Festplatte, dem Smartphone oder in der Cloud. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer ist aber sicherlich, dass DVDs und Co. sehr anfällig für Schäden sind. Das US-amerikanische Start-up-Unternehmen Millenniata hat zusammen mit Hitachi-LG Data Storage als Alternative die sogenannte M-Disc entwickelt.

Diese optische Scheibe hat eine Beschichtung, die Stein ähneln soll und in die die Daten eingraviert werden. Damit sei die M-Disc so gut wie unzerstörbar und auch Stickstoff, Sauerstoff oder Wasser könnten ihr nichts anhaben. Die Hersteller sprechen von einer Speicherzeit von bis zu 1.000 Jahren.

FĂĽr die M-Disc soll man darĂĽber hinaus kein eigenes Lesegerät benötigen, denn sie lieĂźe sich in ganz normalen DVD-Laufwerken abspielen. Die Speicherkapazität ist genauso groĂź wie die einer DVD. Ab September soll das Speichermedium in den Verkauf gehen, zunächst noch auf der Homepage von Millenniata. Eine mehr als spannende Erfindung, bei der es jedoch leider fraglich bleibt, ob sie jemals in die Massenproduktion gehen kann…

Facebook: Neue Datenschutzregelungen

24. August 2011 Keine Kommentare
Facebook by flickr benstein Facebook: Neue Datenschutzregelungen

cc by flickr/ benstein

Dass Facebook immer wieder Probleme mit Datenschützern hat und generell vor allem in diesem Bereich in der Kritik steht, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwähnen. Nun hat das Unternehmen auf die Kritik und gleichzeitig wohl auch auf die wachsende Konkurrenz von Google+ reagiert und angekündigt nach und nach bestimmte Funktionen rund um das Thema Datenschutz zu ändern.

Dies betrifft unter anderem viele Einstellungen, die man sonst nur in einem separaten Bereich verändern konnte. Diese werden nun direkt in die Website integriert, so dass man seinen Privatssphäre-Bereich besser anpassen könne. Bei Einträgen soll man zudem auch noch nachträglich verändern können, wer diesen sehen kann und wer nicht.

Das Wort „alle“, das bisher meinte, dass jeder im Netz und auch Suchmaschinen den Eintrag sehen können, wird in „öffentlich“ abgeändert, da dies häufig zu Missverständnissen führte. Als eher negativ werden hingegen so manche bewerten, dass Facebook die Möglichkeit Leute auf Fotos mit Namen zu markieren ausweiten will. Konnten bisher nur Freunde namentlich genannt werden, können nun alle auf Bildern markiert werden. Jedoch muss derjenige seine Zustimmung dafür geben. Seinen aktuellen Aufenthaltsort soll man außerdem zu mehr Arten von Einträgen hinzufügen können.

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Touch Mouse von Microsoft

17. August 2011 Keine Kommentare

Nach Apples Magic Mouse hat nun auch Microsoft eine eigene Maus auf den Markt gebracht, die durch Gesten gesteuert wird. Die drahtlose Touch Mouse reagiert auf Fingerbewegungen und erlaubt es dem User so zu navigieren und Anwendungen auszufĂĽhren.

Die Multitouch-Mouse wurde speziell fĂĽr Windows 7 entwickelt. Bei der Maus sind das klassische Rad und die Tasten durch berĂĽhrungsempfindliche Sensoren ersetzt worden. Durch verschiedene Fingerbewegungen lassen sich so Befehle erteilen und Prozesse beschleunigen.

Mit nur einem Finger scrollt oder blättert man beispielsweise durch Dokumente und mit zwei Fingern minimiert und maximiert man etwas. Insgesamt elf verschiedene Befehle lassen sich über die Touch Mouse ausführen. Die Geschwindigkeit beim Scrollen bestimmt man durch seine eigenen Bewegungen. Der Nano-Transceiver lasse sich einfach im USB-Port des Computer anbringen. Für 80 Euro ist das gute Stück jetzt im Handel erhältlich.

Google+: Testphase offenbar vorbei

11. August 2011 Keine Kommentare
Google by fotopedia Yodel Anecdotal Google+: Testphase offenbar vorbei

cc by fotopedia/ Yodel Anecdotal

Vor wenigen Wochen ging Googles soziales Netzwerk Google+ an den Start. Bereits in der Beta-Phase konnte man ĂĽber 25 Millionen User fĂĽr sich gewinnen. Dabei musste die Einladungsphase sogar zwischendurch unterbrochen werden, da der Ansturm so groĂź war. Nun ist die Testphase allem Anschein nach beendet.

Seit Beginn der Woche können Nutzer des Dienstes frei 150 Einladungen an Freunde und Bekannte verschicken um diese ebenfalls zu Google+ zu holen. Dabei wurde die Methode vereinfacht, welche bei Facebook mal wieder nicht so gut ankommen könnte:

Man kann nun nämlich einfach den Link zur Einladungsseite posten und das eben unter anderem auch auf Facebook. Die ersten 150 Freunde, die dem Link folgen und sich bei Google+ anmelden, erhalten Zugang. Schon in letzter Zeit hatte Google+ immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, da es unter anderem auch Werbung beim Konkurrenten Facebook machte.

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