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Mehr Arbeitsspeicher, schnellere Ausdrucke

8. Dezember 2013 Keine Kommentare

Lexmark Drucker 300x212 Mehr Arbeitsspeicher, schnellere Ausdrucke

Lexmark Drucker - flickr/Sir Adavis

Das Problem kennen Sie bestimmt auch: Die Zeit läuft Ihnen ohnehin davon, die Technik spielt mal wieder nicht mit. Der Drucker druckt nicht. Oder liefert trotz voller Tonerpatrone bei Auflösungen ab 300 dpi ein unsauberes Druckbild, gibt Seiten unvollständig aus und zeigt scheinbar grundlos Fehlermeldungen wie „Print Overrun“ und „Seite zu komplex“ an. Besonders unangenehm ist das nicht nur beim Ausdruck umfangreicher Präsentationen, sondern auch, wenn Grafiken gestochen scharf wiedergegeben werden sollen.

FĂĽr speicherintensive Anwendungen vorsorgen
Häufig lässt sich der Grund dafür ganz schnell festmachen: In vielen Fällen liegt kein Hardwarefehler vor, sondern die Ursache für mangelhafte Druckergebnisse ist fehlender Arbeitsspeicher. Oft stößt Ihr Drucker schneller an seine Grenzen, als Sie annehmen – zum Beispiel dann, wenn zusammen mit dem interessanten Fachtext, den Sie von einer Website kopiert haben, außerdem unbemerkt noch Grafiken und Bilder in der Zwischenablage gelandet sind. Geben Sie häufig PostScript-Dokumente oder komplexe Grafiken über Ihren Drucker aus? Auch dann sollten Sie darauf achten, dass der Arbeitsspeicher ausreichend dimensioniert ist – das gilt auch dann, wenn Sie überdurchschnittlich viele Schriftwarten verwenden, die Sie aus dem Web heruntergeladen haben. Ihr Drucker revanchiert sich für den ausreichend bemessenen Speicher übrigens nicht nur mit schnelleren und saubereren Ausdrucken, sondern auch mit einem Plus an Flexibilität bezüglich der Jobspeicherungsfunktionen wie z. B. bei Schnellkopien.

Ausreichender Arbeitsspeicher: Mindestanforderungen beachten
Aber was ist für Ihren Drucker eigentlich ausreichender Arbeitsspeicher? Bei einer Auflösung von 300 dpi benötigt bereits der Druck einer schwarz-weißen Seite im Format DIN A4 ein MB Arbeitsspeicher. Steigt die Auflösung auf 600 dpi, verdoppelt sich der benötigte Arbeitsspeicher nicht etwa, sondern er vervierfacht sich sogar. Wenn Sie komplexe Seiten mit Grafiken über Ihren Drucker ausgeben, kann das auch schnell mal den kompletten Arbeitsspeicher in Anspruch nehmen. Sie legen Wert auf die bestmögliche Wiedergabe von Fotos oder anderen Grafiken und wählen deshalb oft eine Auflösung von 600 dpi? Gehen Sie auf Nummer Sicher und gönnen Sie Ihrem Drucker einen Arbeitsspeicher von 6 MB.
Eine noch größere Arbeitsreserve sollten Sie einkalkulieren, wenn Sie Flyer, Prospekte, Broschüren und andere Printsachen in guter Qualität und im eigenen Hause produzieren möchten – rechnen Sie für solche Jobs mit einem Drucker-Arbeitsspeicher von 1GB RAM und rüsten Sie Ihren Drucker frühzeitig für anspruchsvolle Aufgaben auf. Alle gängigen Arten von Arbeitsspeicher finden Sie in vielen Internetshops, zum Beispiel bei www.speichermarkt.de.

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Windows 7 – Warum es einfach mehr Sinn macht als die 8er-Serie

4. Dezember 2013 Keine Kommentare

microsoft logo 300x267 Windows 7   Warum es einfach mehr Sinn macht als die 8er Serie

Microsoft Logo

Große Entwicklungssprünge macht Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows nur selten. Der vorletzte datiert aus dem Jahr 2001 und vereinte die beiden Welten von Windows 98 für den Heimanwenderbereich und Windows 2000 für Unternehmen zu Windows XP. Der letzte größere Sprung, von Windows 7 zu Windows 8 soll nun eine weitere Verschmelzung ermöglichen: Ein Betriebssystem für alle computerartigen Plattformen, sei es der gute alte Personal Computer, ein Smartphone oder ein Tablet.

Microsoft ging mit Windows 8 ganz neue Wege und ersetzte den Startbutton mit einem großen, für die Fingergestensteuerung optimierten Hauptmenü. Diese Umgewöhnung alleine mag für viele Leute schon abschreckend sein. Genauso abschreckend wie die Einführung dieses Startbuttons vor fast 20 Jahren mit Windows 95. Für viele Anwender bedeutet dies, zunächst einmal deutlich länger zu brauchen, um altbewährte Funktionen zu finden und das System optimal zu nutzen. Hinzu kommt, dass außer einer Menge neuer Menüs kaum Funktionen enthalten sind, die wirklich neu sind und dem normalen Anwender einen Mehrwert bieten.

Um diesen Mehrwert zu erlangen müsste man tatsächlich auch ein mobiles Gerät mit Windows 8 besitzen. Diesen Markt beherrschen aber die Konkurrenten Apple und Google mit ihren Systemen. Dies ändert sich auch mit Windows 8.1 nicht. Trotz einiger Kompromisse in Richtung einer klassischen Windows 7 Oberfläche gibt es für die meisten Anwender keinen echten Grund sich die relativ teuren Windows 8 Lizenzen anzuschaffen, wo Windows 7 doch sehr stabil ist, noch einige Jahre mit neusten Updates und Treibern versorgt wird und auch technologisch und keine nennenswerten Nachteile enthält. Windows 7 ist zudem weiterhin auf dem Markt erhältlich. Zum Beispiel lassen sich Restbestände von Windows 7 auf dieser Seite kaufen.

Dazu kommt der Umstand, dass heutige Notebooks deutlich langlebiger sind, da der Standardanwender kaum in der Lage ist, Hardware der heutigen oder auch der letzten beiden Generationen voll auszureizen. Somit benutzt der Anwender weiter sein mit dem Laptop ausgeliefertes Windows 7 System, anstatt sich Windows 8 nachzukaufen. Nutzer, die noch ältere Systeme verwenden, wie das sehr langsame und daher unbeliebte Vista, kommen mit Windows 7 deutlich günstiger an ein aktuelles Betriebssystem. Windows 7 ist ein erprobtes System, welches auch auf älteren Rechnern Performance-erprobt und stabil funktioniert.

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