Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Internet’

kinox.to: Nachfolger von kino.to online

13. Juli 2011 Keine Kommentare
Filmrolle by flickr to01 kinox.to: Nachfolger von kino.to online

cc by flickr/ to01

Im vergangenen Monat sorgte das Portal kino.to fĂĽr Schlagzeilen als Ermittler die Betreiber festnahmen, die Website sperrten und ihre Konten und Autos beschlagnahmten. Auf dem Portal konnte man sich kostenlos aktuelle Filme und Dokumentationen ansehen, was die Filmbranche natĂĽrlich weniger gerne sah. Seitdem hatten mehrere Portale versucht, sich als Nachfolger zu etablieren. Nun ist eine Kopie von kino.to online, die die Adresse kinox.to hat.

Kinox.to hat nicht nur das gleiche Layout wie sein Vorgänger, sondern verlinkt auch wieder zu Filmen und Dokus auf anderen Servern, wo man sie sich via Stream ansehen kann. Die Betreiber wollen damit öffentlich ein Zeichen setzen und richten sich direkt an den Staat und die Medienindustrie: „Denkt ihr, ihr könnt uns stoppen, nur weil ihr viel Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Betreiber von Websites mit Mördern und Vergewaltigern gleichgestellt werden?“

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die im Auftrag von Unternehmen und Verbänden der Film- und Unterhaltungssoftware-Branche arbeitet, ließ bereits verlauten, dass man kinox.to zunächst nur beobachten werde, da das Angebot doch viel kleiner sei als bei kino.to. Die Staatsanwaltschaft gab zudem an, man würde den Fall prüfen, feststellen ob bei den ursprünglichen Beschuldigten noch andere bisher unbekannte Personen beteiligt waren und gegebenenfalls Ermittlungen einleiten.

KategorienInternet Tags: , , ,

Google+: Google schlieĂźt Beta wegen groĂźer Nachfrage

6. Juli 2011 Keine Kommentare

In diesen Tagen ist Google+ auch hierzulande in die Beta-Testphase gegangen und die meisten wollen offenbar so schnell wie möglich bei der Google-Version eines sozialen Netzwerks dabei sein. Der Ansturm war offenbar so groß, dass Google nun vorübergehend die Beta-Phase schließen musste.

Das heißt konkret, dass keine neuen Einladungen mehr verschickt werden. Wer bereits eine Einladung erhalten hat und sie erst jetzt einlöst, hat ebenfalls Pech, denn man erhält dann lediglich eine Mitteilung, dass Google seine Kapazitäten überschritten hat.

Wie viele Einladungen bereits verschickt wurden und wie viele Menschen sich daraufhin bei Google+ angemeldet haben, wurde nicht mitgeteilt. Der Kreis der Beta-Tester bleibt also erst einmal „unter sich“. Zwischendurch werde man den Mechanismus wieder öffnen und schließen bis man dann endgültig starten könne.

Inzwischen werden übrigens sogar Phishing-Mails mit falschen Einladungen zu Google+ verschickt und einzelne bieten auch Zugänge zur Beta-Version auf eBay an, ob diese nun Fake sind oder nicht, kann man natürlich in den wenigsten Fällen sagen. Für die meisten heißt es so wohl: Abwarten und Tee trinken!

Weltweite Datenproduktion: Volumen von 1,8 Zettabyte

28. Juni 2011 Keine Kommentare
USB Stick by flickr osde8info Weltweite Datenproduktion: Volumen von 1,8 Zettabyte

cc by flickr/ osde8info

In den letzten Jahren konnte man beobachten, dass sich ungefähr alle zwei Jahre die Weltweite Erzeugung von digitalen Daten verdoppelt. Laut aktuellen Zahlen des Speicherspezialisten EMC wird in diesem Jahr ein Volumen von sage und schreibe 1,8 Zettabyte erreicht.

Dies sind 1,8 Millionen Gigabyte, was zum Vergleich über 200 Milliarden HD-Filmen mit einer Länge von zwei Stunden entspricht. So viele Daten werden global neu erzeugt bzw. kopiert. Die Gründe für diese Datenmenge sollte auf der Hand liegen:

Die Digitalisierung hält in immer mehr Bereiche in unserem Leben Einzug. Dabei werden immer mehr Informationen in digitale Form gebracht, die dies bisher nicht waren. Dadurch wird zum einen das Ganze immer günstiger, zum anderen investieren die Unternehmen mehr Geld in den digitalen Bereich.

Laut EMC haben sich die Kosten für den gesamten Umgang mit digitalen Informationen seit 2005 auf ein Sechstel verringert, während gleichzeitig in diesem Zeitraum Unternehmen 50 Prozent mehr, nämlich gut vier Billionen Dollar, in diesen Sektor investiert haben.

KategorienInternet Tags: , ,

Grimme Online Award an GuttenPlag

24. Juni 2011 Keine Kommentare
Grimme Online Award Quelle wikimedia Grimme Online Award an GuttenPlag

Quelle: wikimedia

Seit 2001 vergibt das Grimme Institut an hochwertige Websites die Grimme Online Awards. In diesem Jahr ging ein Preis an die Plattform GuttenPlag Wiki, die unter anderem durch ihren Beitrag an der Enthüllung der Plagiatsaffäre von Karl-Theodor zu Guttenberg bekannt wurde.

Das Projekt mache laut der Jury deutlich wie im Internet gemeinschaftlich Textvergleiche effektiv organisiert werden können. Zudem lobte man die unvoreingenommene und faire Vorgehensweise der Administratoren.

Weitere Preise gingen unter anderem an den „lax blog“ des Rechtsanwalts Udo Vetter, an „DRadio Wissen“ des Deutschlandradios sowie an den „Neusprechblog“ von Martin Haase und Kai Biermann, in dem Worthülsen von Politikern entlarvt werden.

isharegossip.com: Hacker gegen Mobbing-Seite

15. Juni 2011 Keine Kommentare
Computer cc by Flickr Extra Ketchup isharegossip.com: Hacker gegen Mobbing Seite

cc by Flickr/ Extra Ketchup

Seit Monaten ist die Seite isharegossip.com mehr als umstritten. Die Website hat nämlich keinen anderen Sinn und Zweck als Gerüchte über andere in die Welt zu setzen, die dann meist in Beleidigungen und Verleumdungen münden. Vor allem unter Schülern war die Seite sehr beliebt.

Nach mehreren Vorfällen an Schulen, woraus aus den Diffamierungen Gewalt wurde, landete die Seite auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Seitdem ermittelt die Polizei gegen die Betreiber.

Hacker haben sich nun dieses „Problems angenommen“ und die Seite diese Woche lahmgelegt. Statt dem Inhalt des Portals war nur eine Warnung an die Betreiber zu lesen, in der sie aufgefordert wurden, sich der Polizei zu stellen, andernfalls würde man ihre Namen, Zugangsdaten und E-Mail-Adressen veröffentlichen.

Auf einer Ausweich-Seite meldeten sich die angeblichen Betreiber zu Wort und sagten, dass isharegossip.com erst einmal offline bleiben werde und User nichts von dem Hack nichts zu befĂĽrchten hätten, da man keine IP-Adressen speichern wĂĽrde. Als Kontakt dient eine E-Mail-Adresse in Russland. Mal sehen, was hier am Ende rauskommt…

KategorienInternet Tags: ,