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Archiv für die Kategorie ‘Monitor & TFT’

Checkliste fĂĽr den Gebrauchtkauf von Computern

23. März 2012 Keine Kommentare
MrB MMX 300x185 Checkliste fĂĽr den Gebrauchtkauf von Computern

cc by flickr / MrB-MMX

Wollen Sie einen Computer gebraucht kaufen, gibt es einige Punkte außer den üblichen zu beachten. Im Unterschied zu neuen Heimcomputern, bei denen man nur auf das Preis/Leistungsverhältnis achten sollte, gilt bei gebrauchten Computern die Regel, hauptsächlich auf Unversehrtheit zu achten.
Allgemein gesprochen ist der Kauf von gebrauchten Computern in zwei Kategorien zu spalten: Voll funktionstĂĽchtige Geräte und teildefekte Geräte. Diese teildefekten Computer sind zwar meist recht gĂĽnstig, jedoch muss man davon ausgehen, dass man ein paar Bauteile austauschen muss. Bei voll funktionstĂĽchtigen Computern ist es wichtig, sich klar zu machen, wofĂĽr man den Computer gebrauchen wird. FĂĽr den Heimanwender, der nicht an seinem Computer spielen möchte, reicht es, einen funktionstĂĽchtigen Computer zu kaufen, der nicht älter ist als vier Jahre. Der Versandhandel bekannter Internetmarktplätze bietet viele Angebote, die fĂĽr Käufer von gebrauchten Computern sehr interessant ist. Wichtig ist nur, nicht den Fehler zu machen, auf falsche Baureihen zu setzen. Dies trifft vor allem auf Prozessoren zu. Vermeiden Sie Prozessoren, die bereits recht betagt sind, “Pentium” oder “Athlon” sollten Sie auf der Spezifikationsliste nicht lesen.

FĂĽr die restlichen Bauteilen gilt ähnliches wie fĂĽr neue Computer, jedoch gilt wieder eine Art “Namensregel”. Beispielsweise sollten Sie Grafikkarten der Marke NVidia GeForce vermeiden, die nur eine einzelne Nummer als Bezeichnung haben. Diese sind nämlich schon mindestens fĂĽnf Jahre alt und somit erstens selbst mit moderne Office-Anwendungen und Internetnutzung stark ausgelastet und mit jedem Lebensjahr steigt auch das Ausfallrisiko. Setzen Sie auf “vierstellige” Grafikkarten, sowohl von ATI Radeon als auch von NVidia GeForce.
Die dritte wichtige Komponente ist der Arbeitsspeicher, zu empfehlen ist ein DDR-RAM Speicher mit mindestens zwei Gigabyte, je mehr desto besser, da er zum flüssigen Arbeiten des Rechners beiträgt.
Als letztes Bauteil, auf das Sie achten müssen, steht der Massenspeicher. Hier kommt es auf Ihre Bedürfnisse an, eSATA-Festplatten sind sehr langlebig und in vielen verschiedenen Größen erhältlich.

Darauf sollte man beim Kauf eines Computer-Monitors achten

5. Dezember 2011 Keine Kommentare

Computermonitor 300x220 Darauf sollte man beim Kauf eines Computer Monitors achten

Computermonitor - flickr/juggernautco

In Prospekten für Monitore wird meist mit den Begriffen TFT oder LCD geworben, die für viele Konsumenten äußerst verwirrend sind. Das Kürzel LCD steht für Liquid Crystal Display, TFT für Thin Film Transistor. Dabei stellt TFT lediglich eine spezielle Technik im LCD-Bereich dar. Für den Käufer ist es meist egal, für welche Variante er sich entscheidet – die meisten LCD-Monitore werden nämlich bereits mit der TFT-Technik betrieben.

Bei der Wahl der Display-Größe sollten sich Käufer überlegen, für welche Zwecke sie den Monitor einsetzen werden. Sollen beispielsweise Filme darauf gesehen werden, meist auch von einem Ort weiter entfernt, wie beispielsweise das Sofa, kommen definitiv größere Modelle in Frage. Wer lediglich Schreibarbeiten erledigen möchte, kann getrost auf kleine Modelle zurückgreifen. Ein zu großes Display würde in diesem Fall lediglich die Augen schädigen und zudem zu Schmerzen und schlechtem Sehen führen.

Ebenfalls wichtig beim Kauf eines Monitors ist der Betrachtungswinkel. Dieser wird durch die zwei Werte V und H definiert. V steht hierbei für vertikal und bezeichnet den maximalen vertikalen Blickwinkel, unter dem es noch möglich ist, abgebildete Darstellungen auf dem Monitor zu erkennen. H wiederum klassifiziert den horizontalen Winkel. Je größer beide Winkel sind, desto besser ist der Bildschirm, da er auch noch bei ungünstiger Sitzweise problemlos zu nutzen ist. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn mehrer Personen den Monitor sehen müssen. Um einen Überblick über aktuelle V- und H-Werte zu bekommen, sollten Käufer zuvor einige Modelle unterschiedlicher Marken vergleichen. Auch sollte vor Ort ausgiebig der vertikale Winkel getestet werden. Dies geht sehr einfach, indem das Bild von unten her betrachtet wird. Sollten trotz eines kleinen Winkels die Farben verblassen, ist der Kunde besser beraten, sich nach einem anderen Monitor umzusehen, denn ein guter Monitor schafft spielend auch größere Winkel.

Auch der Kontrast ist für ein gutes Bild immens wichtig. An diesem Wert lässt sich die Qualität des gewählten Monitors bestimmen. Unter einem Kontrastwert wird das Verhältnis zwischen schwarz und weiß verstanden, sprich inwieweit der Bildschirm in der Lage ist, den Unterschied zwischen beiden Farben darzustellen. Kann mit Hilfe des Monitors ein weißer Bildpunkt nun 400-mal heller wiedergegeben werden als ein schwarzer Punkt, so bedeutet dies in dem Fall einen Kontrastwert von 400:1.