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Artikel Tagged ‘Datenschutz’

Facebook-Account beschlagnahmen?

22. Februar 2012 Keine Kommentare
Facebook by flickr benstein Facebook Account beschlagnahmen?

cc by flickr/ benstein

Besonders viele junge Menschen kommunizieren heutzutage fast nur noch über soziale Netzwerke wie Facebook. So wären diese Daten natürlich auch in einigen Prozessen als Beweismittel für die entsprechenden Stellen interessant. Während in den USA schon längst ganze Accounts beschlagnahmt werden, können Ermittler in Deutschland zum Glück bisher nur auf öffentliche Profile zugreifen. Dies könnte sich jedoch dank eines Falls vor dem Amtsgericht Reutlingen ändern.

Ein 20-Jähriger soll über Facebook einem Freund einen entscheidenden Tipp für den Einbruch in ein Haus einer wiederum befreundeten Familie gegeben haben. Der Richter stellte daraufhin den Antrag, den gesamten Account des Angeklagten zu beschlagnahmen.

Dies ist jedoch nicht ganz so einfach. Bei Facebook Deutschland werden keine Daten direkt verarbeitet. So müssen sich in solchen Fällen alle europäischen Richter nach Irland wenden, wo dies geschieht. Bis es hier zu einer Einigung kommt, kann es jedoch dauern. So manch einer erhofft sich nun aus diesem Fall eine grundsätzliche rechtliche Klärung, ob Nutzer-Profile beschlagnahmt werden dürfen oder nicht.

Alternativen zu Google: Suchen ohne Spuren zu hinterlassen

15. Februar 2012 Keine Kommentare
Screenshot duckduckgo.jpg Alternativen zu Google: Suchen ohne Spuren zu hinterlassen

Screenshot duckduckgo.com

Auch wenn das Internet inzwischen von den meisten genutzt wird und eine echte Revolution darstellt, stecken die Technik und deren Möglichkeiten noch in den Kinderschuhen. Das Netz ist ohne Frage ein noch sehr junges Medium, an dem inzwischen an allen Seite kräftig herumgezerrt wird.

Während die einen das Netz weiterhin offen nutzen wollen, machen sich andere Kräfte an Einschränkungen. Die aktuellen Proteste gegen ACTA sind nur ein Beispiel dafür. Das Internet ist schon längst in den Händen von großen Unternehmen wie Google oder Facebook, die zwar vielen nutzen, jedoch auch Dinge wie die Privatsphäre massiv bedrohen. Marketing bestimmt das Word Wide Web. Jedoch gibt es zu allem zum Glück immer noch etliche Alternativen.

Wer zum Beispiel nicht möchte, dass er beim Benutzen von Suchmaschinen wie Google Spuren hinterlässt, der kann auf alternative Suchmaschinen wie ixquick.com oder duckduckgo.com umsteigen. Diese Projekte stecken zwar zum Teil noch in den Kinderschuhen und erfordern ein bisschen Umdenken, jedoch bieten sie schon jetzt viele interessante Funktionen und sind defintiv unterstützenswert.

Google: DatenschĂĽtzer kritisieren neuen Dienst

18. Januar 2012 Keine Kommentare
Google by flickr Sham Hardy Google: DatenschĂĽtzer kritisieren neuen Dienst

cc by flickr/ Sham Hardy

Seit einiger Zeit wird darĂĽber diskutiert, ob Google seine Marktdominanz ausnĂĽtzt, indem die eigenen Dienste bei der Suche bevorzugt werden. Nun geht dieser Streit in eine neue Runde und DatenschĂĽtzer fordern nun eine Untersuchung der US-Handelsaufsicht.

Stein des Anstoßes war der neue Dienst „Search plus Your World“, der vor wenigen Tagen angekündigt worden war. Für das Rating bei Google wird damit nun auch das eigene soziale Netzwerk Google+ bei der Suche stärker in den Vordergrund gestellt. Es werden so auch Beiträge von Freunden und Bilder auf der Foto-Plattform Picasa angezeigt.

Man wolle so Mitbewerber ausstechen, indem man die eigene führende Position am Markt ausnütze und das auf dem Rücken der User, denn dabei würden ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Neben diesem Antrag bei der US-Handelsufsicht will man zudem Youtube aus den gleichen Gründen untersuchen lassen.

Google+: Keine Nicknames

31. August 2011 Keine Kommentare
Google by fotopedia Yodel Anecdotal1 Google+: Keine Nicknames

cc by fotopedia/ Yodel Anecdotal

In den vergangenen Wochen hat das neue soziale Netzwerk von Google bereits für einigen Wirbel gesorgt. Während die einen ganz begeistert von dem Dienst sind, hagelt es von der anderen Seite wie immer auch Kritik. Unter anderem sorgte die Namenspolitik bei Google+ für etliche Diskussionen.

Anders als bei Facebook und Co. gestattet es Google+ nämlich nicht, wenn User sich unter einem Nickname anmelden. Der richtige Name muss genannt werden. Man wolle User dadurch bewusst vor falschen Identitäten schützen und so für mehr Transparenz sorgen. Personen des öffentlichen Lebens können zudem ihr Profil bestätigen lassen, so dass man weiß, dass man es auch mit der echten Person zu tun hat.

DatenschĂĽtzer sehen darin ein groĂźes Problem, da so Behörden und Gesetzesvertreter einfach die persönlichen Daten einer Person im Netz suchen können. Inzwischen hat sich Google zu den VorwĂĽrfen selbst geäuĂźert: Die Verwendung der echten Namen sei ein klarer Bestandteil des Konzepts. Man zwinge niemanden sich bei Google+ anzumelden und Kritiker sollten es einfach lassen. Politisch verfolgte Menschen sollten sich zudem ebenfalls nicht anmelden. Na dann…

Facebook: Neue Datenschutzregelungen

24. August 2011 Keine Kommentare
Facebook by flickr benstein Facebook: Neue Datenschutzregelungen

cc by flickr/ benstein

Dass Facebook immer wieder Probleme mit Datenschützern hat und generell vor allem in diesem Bereich in der Kritik steht, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra erwähnen. Nun hat das Unternehmen auf die Kritik und gleichzeitig wohl auch auf die wachsende Konkurrenz von Google+ reagiert und angekündigt nach und nach bestimmte Funktionen rund um das Thema Datenschutz zu ändern.

Dies betrifft unter anderem viele Einstellungen, die man sonst nur in einem separaten Bereich verändern konnte. Diese werden nun direkt in die Website integriert, so dass man seinen Privatssphäre-Bereich besser anpassen könne. Bei Einträgen soll man zudem auch noch nachträglich verändern können, wer diesen sehen kann und wer nicht.

Das Wort „alle“, das bisher meinte, dass jeder im Netz und auch Suchmaschinen den Eintrag sehen können, wird in „öffentlich“ abgeändert, da dies häufig zu Missverständnissen führte. Als eher negativ werden hingegen so manche bewerten, dass Facebook die Möglichkeit Leute auf Fotos mit Namen zu markieren ausweiten will. Konnten bisher nur Freunde namentlich genannt werden, können nun alle auf Bildern markiert werden. Jedoch muss derjenige seine Zustimmung dafür geben. Seinen aktuellen Aufenthaltsort soll man außerdem zu mehr Arten von Einträgen hinzufügen können.

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