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Artikel Tagged ‘Festplatte’

Fujitsu prÀsentiert neues Android-Tablet

26. Februar 2013 Keine Kommentare
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cc by wikimedia / Woookie

Am Tablet Markt kommt wieder ordentlich Schwung. Denn bei der Mobile World Congress, welche in Barcelona stattfand, prĂ€sentierte Fujitsu das Semi Ruggedized Tablet. Das Tablet unterscheidet sich darin, dass es gegen Wasser als auch gegen Staub geschĂŒtzt ist. Zudem ist es mit 590 Gramm deutlich leichter als die bereits am Markt erhĂ€ltlichen Tablets. Der Preis betrĂ€gt 999 Euro.
Das Stylistic M702, wie es von Fujitsu getauft wurde, ist kratzfest als auch stoßfest. Der weitere Vorteil bzw. die weitere Neuerung ist, dass das Tablet rund eine halbe Stunde lang in etwa 1,5 Meter tiefem Wasser sein kann und danach noch immer voll funktionstĂŒchtig ist. Das liegt in erster Linie am IPX7, welcher gegen Wasser schĂŒtzt.

Betrieben wird das Tablet von einem Tegra 3 Prozessor, welcher 1,7 GHz hat. 32 GB betrĂ€gt der interne Speicher, kann jedoch auf 64 GB erweitert werden. Die Auflösung ist 1920 Pixel mal 1200 Pixel und wird auf einem 10,1 Zoll großen Display wiedergegeben.
UMTS mit HSPA+, WLAN oder Bluetooth sind ebenfalls beim Tablet integriert. Neuerungen, welche durchwegs dafĂŒr verantwortlich sind, dass es immer komplizierter wird das passende Tablet fĂŒr sich zu finden. Abhilfe schafft der Vergleich: Tablet PCs können Sie hier vergleichen.

Das Tablet weist die Maße 25,9 mal 16,9 mal 1 Zentimeter auf. Der Akku weist eine Dauer von 15 Stunden auf, wenn man permanent Videos ansieht. Ein Fingerabdrucksensor, eine GerĂ€teverfolgung wie auch Ortung als auch ein Fernzugriff wie eine VerschlĂŒsselung der Festplatte sind ebenfalls als Sicherheitsmaßnahmen möglich.
Ebenso verfĂŒgt das Tablet ĂŒber einen Dokumenten Scanner und eine Kamera, die mit 8.1 Megapixel Fotos schießt. Ebenso sind bereits Office Anwendungen vorinstalliert. Das Stylistic M702 ist seit der PrĂ€sentation auf der Messe bei jedem Vertriebspartner von Fujitsu kĂ€uflich zu erwerben.

Welchen Stellenwert haben Tablets in der Zukunft?

17. Dezember 2012 Keine Kommentare
Bild 4 300x177 Welchen Stellenwert haben Tablets in der Zukunft?

cc by flickr.com / Heinrich-Böll-Stiftung

Tablet-PCs werden in erster Linie fĂŒr den mobilen Umgang gebaut, sodass zum Beispiel die GrĂ¶ĂŸe und das Gewicht auf diese Anforderung optimiert sind. Selbst bei der Dicke geht der Kampf immer weiter, sodass ein moderner Tablet-PC mittlerweile mit gerade mal 8 mm auskommt. Die Leistung und Hardware eins solchen GerĂ€ts ist ohne Zweifel dem eines Computers wĂŒrdig, allerdings gibt es am Ende doch Unterschiede, die eine alleinige Herrschaft der Tablet-PCs unwahrscheinlich machen.

Ein wichtiger Punkt fĂŒr viele PC- und Laptop-Nutzer ist der Austausch der Hardware, wobei dies zum Beispiel den Arbeitsspeicher oder die Festplatte betreffen kann. Vergleicht man nun einen herkömmlichen Desktop-PC mit einem Tablet-PC, dann wird einem schnell auffallen, dass nur der “große” Computer den Austausch von Hardware ermöglicht. Trotzdem ist der Tablet-PC (der beispielsweise im Versandhandel bestellt werden kann) fĂŒr viele zu einem nicht mehr missenden GerĂ€t im Alltag geworden.

Ein weiterer Punkt ist das Thema Tastatur, denn ein Tablet-PC wird von Haus aus per Touchscreen und somit mit einer virtuellen Tastatur gesteuert. FĂŒr Vielschreiber ist dies zweifellos ein Nachteil, sodass Desktop-PCs und Notebooks auch zukĂŒnftig auf den Schreibtischen zu finden sind. Zwar lĂ€sst sich eine “echte” Tastatur nachrĂŒsten, fĂŒr den Nutzer entstehen jedoch Zusatzkosten.

Obwohl Tablets ĂŒber immer mehr Leistung verfĂŒgen, sind sie zum Beispiel fĂŒr das Bearbeiten von Videos nur bedingt geeignet. Das liegt zum einen am “kleinen” Bildschirm und zum anderen an der fehlenden Maus und Tastatur fĂŒr eine optimale Bedienung. Unterm Strich lĂ€sst sich also sagen, dass Tablet-PCs in Zukunft zwar einen höheren Stellenwert haben, aber den Desktop-PC und Laptop nicht ersetzen werden.

Festplatte beim tauschen zerstören – und wie man es vermeidet

5. Juli 2012 Keine Kommentare
Festplatte by wikimedia Christian Jansky Festplatte beim tauschen zerstören   und wie man es vermeidet

cc by wikimedia/ Christian Jansky

Manchmal sind Festplatten wie Lemminge, man macht nur eine falsche Bewegung und sie stĂŒrzen sich in den Tod und nehmen all ihre Daten mit sich aus unserem Leben, ohne, dass wir noch etwas dagegen tun können.

Das Szenario: Sie haben eine Festplatte in einem Versandhandel gekauft und sie ist heute bei ihnen eingetroffen. Wie erweitern sie nun die GedÀchtniskapazitÀt ihres Rechners?

Bevor wir anfangen, erinnern sie sich an ihre zwei grĂ¶ĂŸten Feindbilder, physische und elektrische SchĂ€den. Mit beiden werden sie fertig, wenn sie auf Folgendes achten:

  • Halten sie die Festplatte nur an ihrem Metallrahmen. Falls sie doch auf die Platine kommen, achten sie auf wenig Druck, damit sie keine Lötstellen abreißen.
  • Sehen sie die Gummidichtung, zwischen den zwei Metallschalen? Sie wurde im Reinraum versiegelt und muss beim Umbauen unversehrt bleiben, sonst gelangen Staubkörner ins Innere und sorgen nach und nach fĂŒr ausfallende Sektoren und fehlerhafte Daten. Achten sie auf FĂŒhrungsschienen beim Einbau, damit diese nicht die Dichtung aufschneiden.
  • Die neuen SATA AnschlĂŒsse sind leichtgĂ€ngig, im Vergleich zu ihren 4 Pin Molex Vorfahren, die man bei den Ă€lteren IDE Festplatten antrifft. Am einfachsten bekommt man sie durch »rausschaukeln« von rechts nach links auf der LĂ€ngsseite locker. Greifen sie dabei am Stecker, nicht an den DrĂ€hten, da diese nur mit kleinen Wiederhaken im Stecker befestigt sind und sie diese bei zu viel Zugkraft abreißen könnten.
  • Werfen sie ihre Festplatte nicht. Stellen sie sie immer sanft ab. Auch wenn sie aus ist, könnten die Leseköpfe im Inneren, bei starken Stoßeinwirkungen beschĂ€digt werden.
  • Übersicht schaffen: Identifizieren sie, welche Festplatte sie ausbauen möchten. Wollen sie nur eine dazu bauen, gehen sie zu: »Der Einbau«. Die meisten Systeme werden mit nur einer Festplatte ausgeliefert, sollten sie mehrere mit unterschiedlichen SpeicherkapazitĂ€ten haben, dann können sie am Aufdruck erkennen, welche Festplatte sie ausbauen wollen. Sollten sie zwei Festplatten, gleicher GrĂ¶ĂŸe und gleichen Herstellers haben, dann lösen sie, wenn ihr Rechner aus ist, die beiden Stecker einer der beiden Festplatten und starten ihn. Wird die gewĂŒnschte Festplatte nicht mehr im gestarteten System erkannt, dann haben sie die Richtige gefunden. Wenn ihr System nicht mehr startet, dann haben sie die Systemfestplatte abgekabelt, wenn sie diese tauschen wollen, sind sie ebenfalls am Ziel.

    Die Operation: Sie haben ihren Rechner bereits entsteckert, auf einen gut beleuchteten Arbeitsplatz gelegt und die, von vorn gesehen, linke GehÀusewand abgeschraubt.

    Der Ausbau: Zuerst stecken sie die beiden Stecker der entsprechenden Festplatte ab. Dann lösen sie die Schrauben und testen, ob sie das Laufwerk bei mittlerer Zugkraft raus ziehen können. Bei manchen GehĂ€usen ist es notwendig, auch die andere GehĂ€usewand zu entfernen und von dieser Seite ebenfalls die Schrauben zu lösen. Wenn sie merken, dass ihnen eine Erweiterungskarte auf den PCI/AGP SteckplĂ€tzen im Weg ist, bauen sie die Karte aus, sie sind meist nur mit einer kleinen Schraube an der GehĂ€userĂŒckwand befestigt. Grafikkarten haben hĂ€ufig einen kleinen Feststell-Mechanismus auf der rechten Seite des Steckplatzes, den sie öffnen mĂŒssen, indem sie einen kleinen Hebel nach oben oder hinten schieben.

    Der Einbau: Sie kennen den Feind? Nehmen sie die Festplatte und schieben sie sie achtsam in die FĂŒhrungsschienen, bis die Gewinde in den Löchern der FĂŒhrung sichtbar sind. Bei einigen GehĂ€usen gibt es Schnellspanner, die auf der richtigen Höhe in die Gewindelöcher der Festplatten gesteckt werden, sie sind dann die FĂŒhrung, mit der sie sie in das entsprechende Fach schieben. Dann schrauben sie das Laufwerk fest und stecken bei einer SATA das SATA-Datenkabel und den SATA-Stromanschluss an und bei einer IDE das flache Breitbanddatenkabel und den 4 Pin Molex Anschluss an.

    Nun mĂŒssen sie nur noch eventuell ausgebaute Erweiterungskarten wieder einbauen, den Rechner schließen, ihn ansteckern und schon glĂ€nzt er mit neuer Wissbegierde.